Ohne zu diesem Zeitpunkt auch nur einen einzigen Song als Solokünstlerin herausgebracht zu haben, spielte
Melanie Fiona im Jahr 2008 bereits im Vorprogramm von
Kanye Wests Europatour. Spätestens bei Erwähnung dieses Namens sollte jedem klar sein: Die Frau muss was können, denn mit Mittelmaß gibt sich der Rapper nicht zufrieden. Ein Jahr, ein Album und drei Singleauskopplungen später können wir nun feststellen: Ja, Kanye hat Recht, die kann was. Von Radiosendern täglich rauf und runter gespielt, sang sich
Melanie Fiona ab Juli mit ihrer ersten Single „Give it to me right“ in jedes Ohr und bis auf Platz 31 der Charts. Bei unseren schweizerischen Nachbarn schaffte es der Nachfolger „Monday Morning“ sogar bis auf Platz 2. Was die Bezeichnung ihres Stils angeht, streiten sich die Kritiker – von Soul über Raggae und R’n’B bis hin zu 60er-Jahre-Elementen findet sich eine ganze Menge in Melanie Fionas Musik wieder. Sie selbst kann ihren Stil auch nicht eindeutig definieren und begründet dies folgendermaßen: "
Ich habe asiatische, spanische, italienische, indische Freunde - aus der ganzen Welt. Das gab mir zu denken, wie ich Musik machen kann, die alle möglichen Leute erreicht." Egal, wie man ihren Stil nun letztendlich benennen will – den Soul in ihrer voluminösen Stimme kann man ihr nicht absprechen. Erste musikalische Erfahrungen sammelte
Melanie schon relativ früh: Bereits als Kind nahm sie ihr Vater, der in einer eigenen Band spielte, mit auf die Bühne. Bis zum Jahr 2003 war sie außerdem Mitglied im R’n’B Trio
Xquisite, bevor sie 2007 als Solokünstlerin entdeckt und vom Universal-Ableger Motown unter Vertrag genommen wurde. Am 14. Dezember gibt’s im
Gloria Theater die Chance, die Newcomerin live zu erleben.