|
Unser Team meint
Seit einer besonders großzügigen Schenkung von Gerárd Corboud - 170 Gemälde und eine hohe Geldspende - trägt das Wallraff-Richartz-Museum die Erweiterung „Foundation Corboud“ im Titel.
Auf den drei Etagen des Museums direkt neben dem Rathaus wird durch die moderne Präsentation zeitloser Werke immer wieder bewiesen, wie aktuell Gemälde aus dem 13. bis 19. Jahrhundert auch heute noch sein können. Das zeigt sich schon in der Mittelalterabteilung, deren Wände und Beleuchtung im letzten Jahr aufwendig neugestaltet wurden. Im Rahmen dieser Neugestaltung wurden auch die Altarbilder, großer Bestandteil der Sammlung von 1250-1550, geschickt inszeniert, so dass der Besucher die Bilder nicht nur betrachten, sondern gleichzeitig nachvollziehen kann, wie sie vor einigen Jahrhunderten in den sakralen Hallen angeordnet waren. Auch die Barock-Abteilung stellt nicht nur Kunst dieser Epoche aus, sondern vermittelt durch die Hängung unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten wie „Glaube, Wohlstand, Bildung“ und „Stolz und Moral“ in jedem Raum auch einen Eindruck von der Lebensweise dieser Zeit und hat Glanzstücke von Rubens, Rembrandt & Co. aufzuweisen. Im obersten Stockwerk des Wallraff-Richartz-Museum werden die jüngsten Werke unter dem Stichwort "Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts“ und damit auch die umfangreichste Sammlung des Impressionismus und Postimpressionismus Deutschlands präsentiert. Bei einer Neuordnung der Exponate wurde die chronologische Reihenfolge gelockert und auf Themenschwerpunkte eingegangen, was sehr dabei hilft, den Museumsbesuch auch für Kunstanfänger mit Erkenntnissen und Erfolgserlebnissen zu segnen. (geschrieben von: Annika) |
|