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Unser Team meint
Besonders auffällig beleuchtet die schlichte Reklame nicht den Weg zum Kellereingang des Subways. Es ist kein Club, in den man sich einfach mal so verirrt, aber kennt man sich auch nur ein bisschen im Kölner Nachtleben aus, kommt man um einen Besuch dort kaum herum. Nicht umsonst residiert der legendäre Club schon seit so vielen Jahren an der Aachener Straße.
Direkt zu Anfang gibt es eine kleine Hürde zu überwinden: Die Garderobe des Clubs ist mehr als klein ausgefallen und nicht für die Besucherzahlen ausgelegt. Wer nicht früh genug kommt, hat meistens das Vergnügen seine Jacke den ganzen Abend dekorativ auf dem Arm herum zu tragen. Damit muss man sich dann eben abfinden und in der Regel lernt man ja auch schnell die sehr viel positiveren Seiten des Subways kennen. Der Spot besticht durch seine Lounge-Atmosphäre und eine Menge Retro-Charme. Die Räumlichkeiten sind auf eine eher gemütliche Art durchgestylt, was nicht nur an ihren überschaubaren Ausmaßen, sondern auch an den vielen Nischen und Sitzgelegenheiten liegt, wo man herrlich seine müden Tanzbeine ausruhen kann. An der zentralen Bar funktioniert die Versorgung meist reibungslos, was auch gut ist, denn oft kommt man halb verdurstet von der etwas tiefer gelegenen und sehr stickigen Tanzfläche wieder an die Oberfläche. Enge und Gedränge sorgen aber seltener für Unmut bei den Gästen, als vielmehr für ausgelassenste Feierlaune. Kein Wunder, dass sich so manche Kölner Partyreihe gerne im Subway einnistet. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem im Indie- und Electro-Sektor, wo man auf Partyreihen wie Blocc Party, I Love Pop, Electronic Love und Like trifft. Aber auch die regelmäßig stattfindende Reggae- und Hip Hop-Party Beatpackers und die auf Soca und Rap spezialisierte Mash It Up haben dort ihr Domizil angemeldet. Außer der Reihe sollte man einfach einen Blick ins Programm werfen, denn das ein oder andere Special ist dort immer mal wieder zu finden. Die Zeit wird bei diesen Tanzvergnügen im schummerigen Keller schnell vergessen und die meisten Parties enden nicht vor Morgengrauen. So mancher Gast wird da vom Tageslicht überrascht, wenn er mit wohligem Gefühl im Bauch, am Ende einer Nacht die Treppe hinaufwankt. geschrieben von:
Judith
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