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Unser Team meint
Es ist zwar nicht statistisch bewiesen doch trotzdem kann man sagen: Jeder zugezogene Erstsemesterstudent mit gewissem Faible für Indiemusik besetzt diesen Club ca. zwei Monate lang um dann irgendwann wieder rauszuwachsen. Der Rose Club aber bleibt, vielleicht gerade deswegen, irgendwie immer jung. Während am Wochenende vor allem Jugendliche zwischen 18-20 und Touristen das Publikumsbild prägen, feiern am Dienstag bei der Wake-Up Party kleine und große Freundschaftskreise und Klüngel zu deutlich besserer Musikauswahl und gleichbleibender Enge. Der schlauchförmige, gerade mal Wohnzimmergroße Club ist nämlich nichts für Menschen mit ausgeprägtem Freiheitsdrang und Phobien vor Kuschel- oder Tatschattacken auf der Tanzfläche. Die Enge des Ladens hat aber auch ihr Gutes: In kaum einem anderem Club lernt man so schnell Leute kennen wir hier; egal ob The Kooks-Doubles, ein Architekturstudent der aussieht wie Bushido oder den typischen Deutschstudenten im Streifenshirt. Irgendwie kommt jeder hierher.
Selbst mehr oder weniger Prominenz, wie Curse oder Mando Diao ist hier ab und zu anzutreffen. Ersterer natürlich am HipHop-Donnerstag des Rose Club. Vom Design her ist der Club, der Name lässt es wage erahnen, in rot gehalten und mit dem ein oder anderem Rosen-Wandtattoo versehen. Platzsparend gibt es für die Mädchen nur zwei Toiletten, die in so manchen Nächten, ähnlich wie die Garderobe, maßlos überfüllt sind. Dafür wird am Wochenende auf den Damen-Toiletten eine Drei Fragezeichen-Folge auf Dauerschleife eingespielt und am Rand der Tanzfläche hängt ein Fernseher auf dem verschiedene Filme gezeigt, aber selten wirklich beachtet werden. Denn im Rose Club geht es vor allem ums Tanzen, auch wenn der Platz oft nicht ausreicht. Die DJs wechseln täglich und passend zum „Motto“ des Abends, wobei die Leistung manchmal mehr, manchmal weniger umwerfend ist - mit der ausreichenden Menge Kölsch aber im jedem Fall in die Tanzschuhe geht. Davon kann man hier übrigens mehr als genug trinken, denn die Getränkepreise sind natürlich, wie der Eintritt, sehr studentenfreundlich. geschrieben von:
Nina
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