Papierfabrik Ehrenfeld, Köln
von: Caroline
Unser Team meint
Auf einmal war sie da, die Papierfabrik. Die alte Industriehalle neben dem Sensor Club in Ehrenfeld ist in nur ein paar wenigen Monaten – Silvester 09/10 fand mit der Grande Finale die erste Großveranstaltung statt – zu DEM Venue für das Kölner Nachtleben geworden. Kein Wochenende, ohne dass nicht mindestens eine Party das meist alternative Feiervolk in die Papierfabrik zieht. Und das kommt in Scharen. Deshalb ist die Tür an einigen Abenden von den Massen leider etwas überfordert, aber das Ärgernis der Ansteherei und den mitunter recht rabiaten Securities wird wohl in näherer Zukunft durch die Faktoren „Sommer“ und „Erfahrung“ relativiert. Genauso wie die, den Gegebenheiten in einer Fabrikhalle entsprechenden, Hindernisse für das kritische Klientel: in der Anfangsphase ist Hinkommen auf Stöckelschuhen, Tanzen ohne Jacke und auf Toilette gehen ohne Anstehen einigermaßen unmöglich. Aber wer stört sich schon dran? Darum genug gemeckert. Die Papierfabrik besitzt nämlich in ihren viereinhalb Hallen (ohne Großraumdiscoflair) genau die richtige Mischung aus Clubklima und Off-Location-Reiz. Immerhin konnten die Verantwortlichen in Odonien bereits ihre Erfahrungen sammeln und diejenigen, die auf Parties mit VIP-Bereich und Barmänner mit Fliege stehen, sollen auf die Ringe gehen. Mal abgesehen davon macht die Papierfabrik momentan halt einfach das beste Programm.
geschrieben von:
Birthe
|
|
||||||||||||||||