Unser Team meint
Machine Head gehören zu diesen Bands, die schon ewig existieren und ständig kurz vor der Trennung stehen. Nachdem sich Sänger Robb Flynn und Bassist Adam Duce im letzten Jahr sogar gemeinsam in Therapie begeben mussten, um an ihren zwischenmenschlichen Problemen zu arbeiten, starb in so manchem Machine Head-Fan schon die Hoffnung darauf, seine Helden noch einmal live erleben zu dürfen. Doch sie sind wieder unterwegs – zwar ohne neues Album, Fans dürfen allerdings auf einen kraftvollen und schnellen Lauf durch die Handvoll alter Alben und eine sehr gute Live-Show hoffen. Schließlich sind die Maschinenköpfe genau dafür bekannt Druck, Schnelligkeit und eine ausgelassen-moshende Fangemeinde live in kurzer Zeit zu erreichen. Mit den Special Guest HATEBREED, Bleeding Through & All Shall Perish bekommt das ganze Konzert zusätzlich mehr das Ansehen eines Mini-Festivals, dass Metal-Herzen hocherfreuen dürfte.
Event Infos
Special Guests: Hate Breed , Bleeding Through, All ...
Massiver kann das kommende Jahr kaum starten. Nachdem Machine Head mit ihrem noch immer aktuellen, sechsten Studioalbum „The Blackening“ seit fast zwei Jahren auf Tournee sind und in dieser Zeit weit mehr als 300 Shows gespielt haben, setzen sie sich nun ein Denkmal. Unter dem Titel „The Black Procession“ kommt das Quartett mit eigener Show und Bühne nach Deutschland, um ein letztes Mal das gefeierte Werk live zu präsentieren, bevor sie sich an ihr nächstes Album begeben. Für dieses besondere Ereignis hat die Truppe um Frontmann Robert Flynn drei befreundete Bands ausgewählt, die sie mit auf ihre ‚schwarze Prozession’ nehmen. Machine Head sind der perfekte Beleg für eine Metal-Band, die vorwärts gerichtet ist. Immer wieder definieren sie sich und ihren Sound neu und anders, spielen mit Versatzstücken aus Speed-, Dark- und NuMetal – und sind am Ende doch immer nur eines: ganz sie selbst. Die Band um den begnadeten Front-Shouter und Gitarristen Robert Flynn gilt neben Pantera und Sepultura als Blaupause für eine moderne, gewaltig getriebene Version des Metal und kann trotz ihrer musikalischen Kompromisslosigkeit auf bemerkenswerte Erfolge blicken. Von ihren bislang sechs Alben konnte das Quartett aus Oakland über zwei Millionen Einheiten verkaufen. Gleich mit dem Debüt „Burn My Eyes“ erlangten sie 1994 internationale Aufmerksamkeit, revitalisierten damit das Thrash-Metal-Genre mit brutalen, vorwärtsgerichteten Sounds. Bereits damals zeichnete sich ab, dass sie mit ihrem treibenden Klang einen internationalen Nerv treffen. Ob USA oder England, Deutschland oder Skandinavien – kaum ein Land, in dem das Debüt nicht in die Top 30 der Charts eingestiegen wäre. Die Nachfolger „The More Things Change…“ (1997), „The Burning Red” (1999), „Supercharger” (2001) und „Through The Ashes of Empires” (2003) fanden sich allesamt weltweit in den Charts wieder. Ihr bislang letztes Werk, „The Blackening“ von 2007, erwies sich als erfolgreichstes: Außer in der Heimat verzeichnete es international die höchsten Chart-Platzierungen. Überdies konnte es eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Metal Album“ abräumen. Der Grund für den kontinuierlichen Erfolg ist evident: Machine Head ruhen sich nicht auf Erreichtem aus, sondern bemühen sich immer um neue Einflüsse und Klangnuancen. Eine Fülle von Riffs, Ideen und maschinengewehrartigen Schlagzeug-Gewittern verdichtet sich zu einem unwiderstehlichen Brett aus Noise und Präzision, griffigen Licks und künstlerischer Freiheit, druckvollen Shouts und harten Texten. Zudem gelten Machine Head, die neben Flynn aktuell aus Bassist und Gründungsmitglied Adam Duce, Gitarrist Phil Demmel und Drummer Dave McClain bestehen, als eine phänomenale Live-Band, die mit treibender Bass Drum und messerscharfen Gitarren jede Halle förmlich in Schutt und Asche rockt. Im Paket mit ihren Gästen Hatebreed, Bleeding Through und All Shall Perish werden die Fans an sechs Konzertabenden eine Intensität und Wucht erleben, wie man sie nur noch selten findet.
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