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Unser Team meint
Das Palladium ist ebenso wie seine kleine Schwester, das direkt gegenüberliegende E-Werk, von der Kölner Innenstadt aus nur nach längerer Bahnfahrt und Fußmarsch zu erreichen. Wegen dieser beiden Spots hat die Schanzenstraße mitten im Mülheimer Industriegebiet unter Konzertgängern schon einen beinahe legendären Status erreicht: Nicht nur wegen der Zeit, die man darin verbringt bis man mit totgetanzten Füßen endlich die Bahn erreicht, sondern vor allem wegen den guten Live-Auftritten, die in der Pampa der Schäl Sick beinahe wöchentlich auf dem Programm stehen. Dazu muss allerdings die Warnung ausgesprochen werden, dass keine besondere musikalische Vorliebe das Programm im Palladium prägt und so Weltstars auch neben vorübergehenden Hypes aus allen Sparten stehen. Die Halle ist zwar sehr groß und bietet genug Platz für gerade in die Kölnarena strebende Bands und ihre Fangemeinden, doch an anderweitiger Dekoration oder auch einem besonderen Flair mangelt es der ehemaligen Fabrikhalle leider vollkommen. So muss sich jede Band aber natürlich auch ein kleines bisschen mehr Mühe geben um ihre Fans zu überzeugen. Ein kleiner Tipp für kleingewachsene Besucher: Früh ankommen und versuchen, sich einen Platz auf der Galerie zu erkämpfen, die bei manchen Konzerten geöffnet ist!
geschrieben von:
Annika
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