The Sounds, Köln

Wann:

Sa. | 5. Dez. 2009 | 20h

Wo:

Live Music Hall, Köln | in Karte anzeigen

Wieviel: VVK 17 € +Geb.
Unser Team meint

Einfacher Name, einfaches Band-Konzept. The Sounds machen Musik und die ist grundsätzlich fröhlich. Viel mehr als mitreißen möchten die Synthiepopper aus Schweden auch nicht. Ihre Vorbilder kommen daher folgerichtig aus der Ära der schicken Unterhaltungs-Tanzmusik der 80er. Blondie, Duran Duran oder die frühen Depeche Mode dürfen einem da - bestätigt - in den Sinn kommen. Und vor allem die optische Parallele von Frontfrau Maja Ivarsson zu Blondie ergänzt das Bild. The Sounds wollen Spaß, aber auch ein bisschen Punk und versuchen das verstärkt durch ihre wenig poppige Bühnenshow. Im Hinblick auf die strikte Zweiteilung der beiden Richtungen im vorletzten Jahrzehnt ist dieses Vorhaben ziemlich mutig, auch wenn die Retro-Schiene der fünf keineswegs neu ist. Jedoch straft der Erfolg den Skeptiker einmal mehr, immerhin wurden The Sounds in ihrer Heimat als beste Newcomer ausgezeichnet und gehen derzeit schon mit ihrem dritten Album auf Tour.
geschrieben von: Birthe
Event Infos

Irgendwann, als THE SOUNDS auf Tour waren, um das Album zu promoten, merkten sie, dass ihre eigenen Vorstellung von der Zukunft der Band nicht mit der ihrer Plattenfirma zu übereinstimmen schien. Entsprechend beendete man die Zusammenarbeit, gründete sein eigenes Label und finanzierte die Aufnahmen zu „Crossing the Rubicon“ aus eigener Tasche – trotz verlockender Angebote von anderen Major-Labels. „It feels good to have more control over our music and the direction we want the band to take,” erklärt Keyboarder Jesper Anderberg.
Das Hauptziel der Band war dabei ein Album aufzunehmen, bei dem die Songs durch ihre emotionale Verbindung für ein dauerhaftes Hörerlebnis sorgen.„Crossing the Rubicon“ sollte dabei auch als Gesamtwerk funktionieren und nicht nur als eine Ansammlung von Singles. .  “We want it to relate to people’s lives today, but we also hope they’ll listen to it in the future as a way to remember what they were feeling now. It’s like the kind of feeling you get when you listen to an album that you loved in high school, so Jesper.”Ihre Hauptinspirationsquelle für die Songs war dabei das Tourleben. Hier entstanden viele Ideen, hatten viele Geschichten ihren Ursprung. Aber nicht nur deswegen ist das Touren für die Band besonders wichtig, wie Sängerin Mayja Ivarsson erklärt: „Home for us is always where we play music, which is mostly on the road.  That is where our hearts are.”

Homepage: http://the-sounds.com/