|
Unser Team meint
"Hallmackenreuther" ist für den gemeinen Kölner unter 40 schon lange kein überambitionierter Bettenverkäufer mehr. Das Café Hallmackenreuther steht vielmehr für sich als eines der durchdesigntesten 50er Jahre Lokalitäten der Stadt, in dem sich das junge, hippe Medienvolk die Klinke in die Hand gibt. Stichwort hip: dem ein oder anderen ist es das wohl zu sehr. Oben ist alles bunt und rund mit ganz viel Plastik und ganz viel Teppich. Und unten im Keller, in dem in unregelmäßigen Abständen Parties und Konzerte stattfinden, kommt man sich vor wie auf einer Designmesse. Das Bild wird da durch die überproportionale Dichte an Hornbrillen/MacBook-Salonisten nur abgerundet. Hype ist das Hallmackenreuther allerdings nicht direkt - bzw. schon lange. Es ist schließlich bereits seit mehr als zehn Jahren fester Bestandteil der Gastrowelt am Brüsseler Platz. Und das nicht ohne Grund: Das Frühstück ist legendär, das restliche Essen - gern auch mal ein Riesenteller Bratkartoffeln mit Spiegelei - nicht minder und die Preise für Speis und Trank sind, trotz des meist solventen Zielpublikums, der Realität angepasst. Wenn man sich also vorher auf das Hallmackenreuther einstellt, lohnt es sich - und letztlich mag man‘s stylish oder eben nicht.
geschrieben von:
Birthe
|
|