Verschiedene Faktoren haben
Portugal. The Man von Beginn ihrer Karriere den Exoten-Stempel aufgedrückt: Sie stammen aus Alaska, was immer zu romantischen Träumereien und Aufregung in den Musikredaktionen sorgt. Sie tragen bei Konzerten Pelzmützen und entwerfen Cover, die in so manchem Museum für Millionen verkauft werden würden. Vor allem aber machen sie Musik, die Journalisten weltweit den Angstschweiß auf die Stirn treibt, wenn es darum geht, die Richtung genau zu benennen. „Retro-Rhythm-Rock“ oder „Avant-Indie-Rock“ sind dann Begriffe, die aus purer Verzweiflung neu geschaffen werden, aber immer noch nicht festhalten und beschreiben können, was
Portugal. The Man eigentlich tun. Seit ihrem Debut „Waiter: ‚You Vultures!‘“ mischen sie nämlich die gegensätzlichsten Elemente wie Hardcore, Progressive, Soul, Hip Hop und Elektrorock und versetzen die Musikwelt immer wieder in Staunen: Dass so was überhaupt geht?! Und dass es sich dann auch noch gut anhört…!? Magazine weltweit sind begeistert und ernennen Platten von
Portugal. The Man schon im Frühjahr zu den Platten des Jahres, was nutzt das Warten auch schon? Besseres und Innovativeres ist ganz einfach kaum möglich und so heißt es auch für die Kölner Fans im November: Ab ins
Gebäude 9, selbst wenn
Portugal. The Man sich mit ihrem neuen Album „The Satanic Satanist“ ein wenig dem typischen Indierock annähern.