Im Cover ihres ersten, selbstbenannten Albums prangte ein Spritzbesteck, ohne Scheu benutzen sie Worte wie “Penner” und “Nutte” und ihre Texte handeln meist von Party, Exzessen und den darauffolgenden Abstürzen.
Ja, Panik haben sich gerade wegen der Verwendung der deutschen Sprache in unverblümter Art und Weise zum Tanzflächenknüller der letzten Jahre entwickelt. Dabei sind sie aber nicht nur auf Effekthascherei aus und bleiben durchaus literarisch anspruchsvoll: Zitate von Bob Dylan oder Falco werden mit englischen Einwürfen oder Sprüchen aus Kinohits gemischt. Klar, dem ein oder anderen mag der Stil des Sängers und kreativen Kopfs Andreas Spechtl auf die Nerven fallen, doch man muss eingestehen, dass diese Jungs nicht nur rotzigen Pop-Rock auf die Bühne bringen. Im Gegensatz zu so vielen anderen deutschsprachigen Bands, deren Hits es bis ins Radio schaffen, halten
Ja, Panik mehr bereit als die typischen, ausgelutschten Metaphern über die Liebe.