Ja, Panik, Köln

Wann:

Mo. | 19. Okt. 2009 | 20h

Wo:

Gebäude 9, Köln | in Karte anzeigen

Wieviel: VVK 14 Euro
Unser Team meint

Im Cover ihres ersten, selbstbenannten Albums prangte ein Spritzbesteck, ohne Scheu benutzen sie Worte wie “Penner” und “Nutte” und ihre Texte handeln meist von Party, Exzessen und den darauffolgenden Abstürzen. Ja, Panik haben sich gerade wegen der Verwendung der deutschen Sprache in unverblümter Art und Weise zum Tanzflächenknüller der letzten Jahre entwickelt. Dabei sind sie aber nicht nur auf Effekthascherei aus und bleiben durchaus literarisch anspruchsvoll: Zitate von Bob Dylan oder Falco werden mit englischen Einwürfen oder Sprüchen aus Kinohits gemischt.  Klar, dem ein oder anderen mag der Stil des Sängers und kreativen Kopfs Andreas Spechtl auf die Nerven fallen, doch man muss eingestehen, dass diese Jungs nicht nur rotzigen Pop-Rock auf die Bühne bringen. Im Gegensatz zu so vielen anderen deutschsprachigen Bands, deren Hits es bis ins Radio schaffen, halten Ja, Panik mehr bereit als die typischen, ausgelutschten Metaphern über die Liebe.
geschrieben von: Annika
Event Infos

Gestatten: Ja, Panik. Eine aus dem österreichischen Burgenland in die hässlich-schöne Krisenmetropole Berlin gezogene, junge, wilde, vertrackte, psychedelisch-lyrische Beat-Band: nach Wien. Eine Band mit dem Mitteilungsbedürfnis von mindestens hundert Bands gleichzeitig. Und den Dichterqualitäten von Bob Dylan und Falco in einer Person: Andreas Spechtl. Nach dem Kritikererfolg „The Taste and The Money“ kommt im September 2009 der  „The Angst and The Money“, mit dem nun endgültig der Beweis erbracht ist dass es sich bei Ja, Panik um die Band der Stunde handelt.

Homepage: http://www.myspace.com/japanik