Erlend Øye, Lykke Li, Robyn, Karin Dreijer - Diese Namen haben drei Sachen gemeinsam: Sie lassen die Herzen von Indie und/oder Electropop-Fans höher schlagen, stammen alle aus skandinavischen Ländern und haben mit ihren Stimmen die zauberhaft-poppigen Electrohits von
Röyksopp noch ein bisschen zauberhafter und poppiger gemacht. Doch selbst ohne diese, mehr oder weniger, bekannten Unterstützungen wäre der Downtempo-Electropop der beiden Norweger genauso eingängig, melodiös und besonders wie mit ihnen. Dabei liegt die Betonung vor allem auf
besonders, denn das ist
Röyksopps Musik alle mal, und schwer zu erklären - genau wie ihr Name, der angeblich im norwegischen
Atompilz bedeuten soll. Aber egal ob man die Produktionen des Duos nun genau betiteln kann oder nicht, sie beinhalten in jedem Fall immer wieder Hits mit Tanzflächen- und Radiopotenzial, experimentelle Studiotüfteleien und Mixtape-Dauerbrenner wie „Poor Leno“ oder „What Else Is There“, die Nichtsahnenden auch gerne aus verschiedenen Werbungen bekannt sein sollten. Kritiker rümpfen dann oft die Nase, denn so vielseitige und vor allem elektronische Musik lässt sich bei Konzerten oft schwer umsetzen. Doch
Röyksopp haben nicht nur auf mehreren Touren, sondern auch auf einem Live-Album und Festivals wie dem Glastonbury oder Melt! bewiesen, dass sie live klingen können, als hätte man eine ihrer CDs in die Anlage geschoben.