Frei gegen
The Faints 'Leben um zu Arbeiten'-Dystopie steht beim
Agenda Suicide Club der Ausbruch auf dem Programm - raus aus dem Alltag, rein ins Vergnügen. Die Partyreihe in der
Werkstatt gehört mit der
I Love Pop und der
getaddicted zu den großen drei der Kölner Indie/Electro-Feste. Seit nunmehr drei Jahren spielen sich mit wechselnder Unterstützung die Residents
Caulfield und
Donna Fury in der oberen Halle den täglichen Frust mit Indierock, -tronics und New Wave von der Seele, während im Basement
Almeida für den Electro-Teil des Abends sorgt. Damit bleibt der
Agenda Suicide Club stets innerhalb des Gewohnten sodass man hier auf keine ausgefallenen musikalischen Innovationen hoffen darf, denn letztlich wird halt das gespielt, was auf der Tanzfläche funktioniert. Das aber dafür konstant auf hohem Niveau und aktuellstem Stand. So hält die
Agenda das Instrumental-Banner in der kontinuierlich elektronisierten Szene hoch und befriedigt damit die unverändert bestehende Nachfrage nach einer guten Indie-Party.