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Freikartenverlosung für Agenda Suicide Club:
Unser Team meint
Es ist noch gar nicht so lange her, da tanzte man im Winter in dicken Jacken, weil die rumpelige Industriehalle kaum über Isolierung verfügte. Da wurde man noch gefragt, wo und was das denn sei, Die Werkstatt.
Damals befand sich diese noch auf der anderen Straßenseite, im heutigen Sensor Club und kaum einer konnte sich vorstellen, wie der Laden heute einmal aussehen würde. Auch nach dem Umzug fünf Hausnummern weiter, war die Halle noch weit von dem entfernt, was sie heute ist. Eingeweiht von der I Love Pop tanzte man auf staubigem Estrich bis die Haare grau und die Nasenschleimhäute schwarz waren. Die Frage was passieren würde, wenn das Ordnungsamt oder die Bauaufsicht vorbei kämen, stellte man sich besser nicht. Viel übrig geblieben ist von dieser anfänglichen Improvisation allerdings nicht und kaum einer fragt jetzt noch, um was es sich bei der Werkstatt im Ehrenfelder Gewerbegebiet eigentlich handelt. Nämlich um eine professionelle Veranstaltungshalle mit zwei Floors, in der beliebte Parties und Konzerte stattfinden. Ob eine alteingesessene Party wie die I Love Pop, Get Addicted oder neuere wie Tanztandem oder Brilli Vanilli stattfinden, die Halle ist meistens gut gefüllt. Der Großteil der Feiern spielt sich musikalisch irgendwo im Indie-, Alternative-, Electro-Sektor ab. Die Stimmung ist immer gut, egal was gerade auf den Turntables rotiert. Ebenso ist es bei Konzerten. Die Liste der Bands, die dort auf der Bühne standen und stehen ist mittlerweile lang und so manche Show wird sogarr vom WDR Rockpalast übertragen. Auch gegen die Infrastruktur der Werkstatt lässt sich nichts sagen. Es gibt längst ausreichend Toiletten und eine gut organisierte Garderobe. Die Theken-Teams sind eingespielt, die Getränkepreise verträglich und auch die Technik läuft rund. Zu bemängeln ist da allenfalls noch die unzureichende Abluft, die in den Sommermonaten beide Floors in große Saunen verwandelt. Natürlich fragen sich alte Stammgäste schon manchmal, wo der Reiz der Anfänge geblieben ist, ob das Ganze nicht etwas zu kommerziell geworden, eine weitere Indie-Electro-Party in der Werkstatt überhaupt noch von Nöten ist und weniger PR nicht manchmal mehr gewesen wäre. Aber hätte-wäre-wenn, letztendlich freut man sich über schöne Konzerte, gute Musik und nette DJs. geschrieben von:
Judith
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