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Unser Team meint
Mit einem Sack voller Schmutzwäsche im Café Waschsalon aufzutauchen ist, wie mit einer Gabel in der Nase bohren - totaler Blödsinn! Zugegeben, der Name irritiert, aber Nomen est nun mal nicht immer gleich Omen. Wer einmal einen Fuß in das Café am Ende der Ehrenstraße gesetzt hat der weiß, dass hier Waschmaschinen nur als skurrile aber coole Deko dienen. Sie schmücken, zusammen mit gemalten Wäscheleinen und der schönen Aufschrift „bei 60°C stirbt die Liebe“ das dunkle, gemütliche Holzmobiliar des Waschsalons. Der längliche Raum hat auf die Ehrenstraße hinaus eine Glasfront, durch die man abgespannte Einkäufer beobachten kann, während man selbst den wohl besten Latte Macchiato Kölns genießt. Hier schmeckt selbst der Milchschaum nach purem Koffein. Auch die Gerichte auf der Karte und die regelmäßig wechselnden Tagesangebote sind lecker, wenn auch nichts Außergewöhnliches. Die Preise im Waschsalon sind je nach Bestellung zwar nicht billig, aber für die Lage durchaus angemessen. Im Sommer kann man sogar vor dem Laden sitzen und etwas frische Luft schnuppern, denn im Café Waschsalon selbst ist es oft etwas verraucht. Des Abends werden die Tische dann beiseite gerückt und aus dem Café wird eine gut besuchte Bar für Jung und Alt. Es gibt erstklassige Musik und viel Konversation, eben ein ausgezeichneter Ort um neue Leute kennen zu lernen.
geschrieben von:
alice
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