A-phone (aphon = tonlos, für alle Nicht-Lateiner) steht eigentlich genau entgegen dem Leitgedanken der gleichnamigen Partyreihe im Artheater. Zweimal im Monat geht es jetzt schon seit sieben Jahren bei 80er-Wave und Insel-Pop bis hin zum neuesten tanzkonsensfähigen Indietronic-Kram vielmehr um Exzess. Der wird demnächst regelmäßig im neuen Club Bahnhof Ehrenfeld mit der
Kiss me³ in elektronischere Bahnen geleitet. Zuerst einmal feiert die Party zum knutschen aber nach einer kleinen schöpferischen Pause ihre Auferstehung mit der
A-phone noch im alten Artheater – als eine Art Vorpremiere sozusagen.
Martin Heiland, der als Resident bislang auf beiden Hochzeiten tanzte, versammelt also mit seinen alten
Kiss Me-Kollegen
Benny Wild und
Maral Salmassi und seiner variablen
A-phone Clique um ihn,
Fuschl Dynamite und
Himbeerhans Electro-Fans und die wenig totzukriegende Indie-Gemeinde unter kompetenter musikalischer Führung.